Blauzungenkrankheit: Impfung kein zuverlässiger Schutz
04.09.2008 18:47 (4318 x gelesen)

"(...) 80 Prozent aller Schafe, Ziegen und Rinder sollen am Ende der Aktion in Deutschland geimpft sein. Hundertprozentiger Schutz ist allerdings nicht möglich. Denn nicht jedes Tier bilde Antikörper, nachdem ihm der abgetötete Erreger injiziert wurde, sagt Teuscher. Mastrinder, die ihr Dasein im Stall fristen, sind zudem ausgenommen von der Impfpflicht - obwohl die infizierten Stechmücken mühelos in jeden Stall gelangen.

Schutzlos werden selbst geimpfte Tiere dann sein, wenn ein anderer Serotyp des Virus Deutschland erreicht. Zum Beispiel jener aus dem Mittelmeerraum, der aus Afrika stammt und bereits in Spanien wütet. Ob man die ursprünglich tropische Krankheit überhaupt jemals ausrotten kann, ist fraglich. Schließlich sind neben den Nutztieren auch wiederkäuende Wildtiere Opfer der Seuche - und die lassen sich nicht impfen." - Thüringer Allgemeine vom 18. August 2008

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext .php?kennung=on2taTHUThuNational39677&zulieferer=ta&kategorie=THU&rubrik=Thueringen&region=National&auftritt=TA&dbserver=1

Kommentar:

Da es für den Impfstoff keinen Wirkungsnachweis gibt - wie auch, wenn die Ursachen der Blauzungenkrankheit wahrscheinlich gar nicht bei den "Erregern" zu suchen sind - baut man rechtzeitig für den Zeitpunkt vor, an dem die Nutzlosigkeit der Impfung offenbar wird. Tritt dieser Fall ein, dann waren es eben Tiere ohne ordentliche Antikörperreaktion oder aber ein neuer Virustyp. Wäre doch ganz nett für die Hersteller, wenn alle Kühe und Schafe - wie bei der Grippeimpfung - jedes Jahr neu geimpft werden müssten, weil sich angeblich ständig die Serotypen des bösen Virus ändern...


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