Trotz Impfung: Schaf an Blauzungenkrankheit verendet
05.10.2008 15:04 (4756 x gelesen)

"Im Landkreis Biberach gibt es den ersten Fall der Blauzungenkrankheit bei einem Schaf. Das betroffene Muttertier stammt von einer Koppelschafhaltung im Raum Riedlingen und war in der Vorwoche nach kurzer Krankheitsdauer verendet, meldet das Amt.

RIEDLINGEN (mbu/sz) Der Besitzer des Schafes wollte Klarheit über die Todesursache und schaltete das Untersuchungsamt in Aulendorf ein. Bei der Sektion des Tieres hat das Amt das Blauzungen-Virus nachgewiesen. Anfang Juni war das Tier, wie auch die übrigen Tiere des Bestands, von einem Tierarzt gegen die Blauzungenkrankheit geimpft worden und erkrankte nun dennoch. "Die übrigen Tiere des Bestands sind gesund", sagt Kreisveterinär Dr. Peter Egle. Warum das Schaf trotz Impfung verendet ist, bezeichnet Egle als "Ausnahme der Regel". Die Impfung wirke, davon gehe man aus, sagt der Veterinär. Man vermute, dass geschwächte Tiere - und ein trächtiges Tier sei in der Immunabwehr geschwächt - trotz Impfung verenden können.

Impfung bringt bessere Abwehr

Der Fall zeigt, dass der Infektionsdruck durch die Blauzungenkrankheit nun auch im Landkreis Biberach zunimmt. Aktuell war bekannt geworden, dass in Einzelfällen bei Schafen trotz Impfung Krankheitssymptome auftraten. Ohne die neue Impfung müsste jedoch mit einer Vielzahl erkrankter Tiere gerechnet werden. (...)" - Schwäbische Zeitung online am 30. August 2008
http://www.szon.de/lokales/riedlingen/riedlingen/200808300193.html

Kommentar:

Sterben ungeimpfte Tiere an der BZK (Blauzungenkrankheit), dann gilt das als Argument für die Impfung. Sterben geimpfte Tiere jedoch genauso an der Krankheit, gilt dies als Argument, sogar noch eifriger als zuvor zu impfen. Dass die Erkrankungen ohne die Massenimpfungen wesentlich häufiger aufgetreten wären, dazu fehlt jeder Beweis. Vermutlich ist es sogar umgekehrt, denn die Symptome der BZK deuten mehr auf eine Vergiftung – z. B. durch Impfungen - hin als auf eine Infektionskrankheit.


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